Tops und Flops

  Gegen San Diego gelang uns ein super guter Auftritt, der uns den Sieg einbrachte. Nach den verlorenen Doppelmatches steigerten wir uns in den Einzelpartien und holten die entscheidenden Punkte für den Sieg zum Teil unerwartet. 

  Die folgenden Begegnungen verliefen aus meiner Sicht meist nicht mehr so gut. Zum einen spielten wir vermehrt draussen, zum andern auch zweimal in der Höhe, davon einmal mit drucklosen Bällen. In der Höhe fand ich das Timing gar nicht und spielte zum Teil fürchterlich. Weshalb ich mich draussen auf Hartplatz deutlich unwohler fühle wie drinnen, ist schon auch speziell. Auf Sand funktioniert es meist ja ziemlich gut.

  Als Mannschaft war es ein Auf und Ab. Nach einem Sieg gegen die Nummer 40 verloren wir wieder gegen deutlich schwächere Gegner.

  Die letzten Begegnungen, die vor der Tür stehen, werden allesamt richtig happig werden. Jeder der nächsten vier Gegner gehört zu den besten Colleges des Landes. Wir haben aber auch gezeigt, dass wir solche Gegner besiegen können. Ich freue mich auf jeden Fall auf die kommenden Herausforderungen und hoffe, für die eine oder andere Überraschung gut zu sein.

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Aufstieg im Teamranking

  Die Begegnung in Tulsa sowie die Partien gegen Middle Tennessee, Memphis und Omaha konnten wir alle für uns entscheiden. Mit diesen Siegen kletterten wir im Teamranking einen grossen Schritt nach oben und befinden uns an 24. Stelle. Die Begegnung gegen Nebraska am Freitag Abend ging dann allerdings verloren

  Meine Einsätze waren meist erfolgreich. In den Doppelmatches, in denen ich vermehrt wieder mit Haidar spielte (Aron ist verletzt), gewannen wir bis auf die letzte Begegnung alle Spiele. Die Einzel verliefen gar noch erfolgreicher. Obschon ich auf Position drei und zuletzt gar auf zwei spielte, gewann ich meine Partien bis auf eine in zwei Sätzen. Gegen Middle Tennessee musste ich in den dritten Satz. 4:1 in Führung liegend, wurde das Match abgebrochen, da die Begegnung schon entschieden war.

  Die Verbesserungen im mentalen Bereich zeigen Wirkung. Ich bin deutlich ruhiger auf dem Platz, ohne dass ich die Spannung verliere. Die nächsten Matches werden zeigen, wie gut das funktioniert, wenn die Gegner nochmals stärker spielen.

  Die nächsten Begegnungen werden teilweise deutlich schwieriger sein. San Diego ist eine TopTen Team. Für einen Sieg müssen wir alle unser bestes Tennis zeigen.

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UTR-Turnier und erste Teamevents

  Das UTR-Turnier auf dem eigenen Campus verlief einigermassen nach meinem Gusto. Die Gruppenphase überstand ich ungeschlagen und konnte damit im Halbfinal gegen den Teamkollegen Haidar antreten. Das Match dauerte über 3h 30 und kostete mich mehr Energie als gewollt. Trotzdem siegte ich in drei Sätzen und spielte am darauffolgenden Tag noch das Finale gegen Charly, einen weiteren Teamkollegen.

  Mit dem Gewinn des ersten Satzes und einer 2:0-Führung im 2. Satz liess ich etwas nach. Dies ermöglichte meinem Gegner, ins Spiel zurückzufinden. Irgendwie konnte ich nicht mehr richtig reagieren und der Satz war plötzlich weg. Ich ärgerte mich fürchterlich und nahm mit der entsprechenden Wut im Bauch den dritten Satz in Angriff. Diese Wut brachte mir die notwendige Spannung zurück. So holte ich mir die Kontrolle über das Spiel zurück und holte den Sieg und die Prämie für den Turniersieger. (Im Bild mein Finalgegner Charly und ich)

  In den folgenden Teamevents holten wir 6 Siege, davon 5 mit 7:0, und mussten uns  nur zweimal gegen wirklich gute Teams knapp geschlagen geben. Mit meinen Leistungen bin ich durchwegs sehr zufrieden und denke einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben, taktisch und mental.

  Nach einer Woche mit anstehenden Schulprüfungen folgt am kommenden Freitag wieder eine Begegnung zu Hause gegen Tulsa.

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Silvester-Cup und Reinach

  Der Silvester-Cup in Derendingen und das Turnier in Reinach AG bilden den Abschluss meines Aufenthalts in der Schweiz. Danach geht es wieder zurück nach Stillwater. 

  Der Silvester-Cup ist bereits Geschichte. Mit drei Tagen auf den Skiern ging ich ohne wirklich gute Vorbereitung an den Start. Nach zwei hart umkämpften Matches gegen R1-Spieler, die jedoch ausgezeichnet spielten (6:4/7:6 und 7:6/7:6) traf ich auf Jonas Schär. Dieses Mal war das Spiel deutlich enger, wobei Jonas letztendlich den Sieg mit 7:6/7:6 holte. Mit meinem Auftritt kann ich trotzdem zufrieden sein. Ich kämpfte mich im zweite Satz zurück und holte ein Doppelbreak wieder auf, obschon der Return eher mittelmässig und der Aufschlag für einmal gar schwach war. 

  In Reinach erhoffte ich mir nochmals ein gutes Abschneiden. Ich ging allerdings ohne ein Training absolviert zu haben ins Turnier und wurde bereits in der ersten Runde kalt erwischt. Gegen Ramon Strassmann verlor ich im Matchtiebreak und war bereits draussen.

  Nach der Abdankungsfeier meines Grossvaters, der leider während der Weihnachtszeit verstorben war, reiste ich am Dienstag wieder zurück nach Stillwater.

  Die nächsten Wochen im College sind gefüllt mit Turnieren. Da wird es wichtig sein, sich immer wieder erholen zu können.

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Schweizermeisterschaft

  Als Vorbereitung auf die SM spielte ich vor einer Woche ein Turnier in Reinach AG. An Nummer zwei gesetzt überstand ich die ersten zwei Runden einigermassen problemlos. Im Halbfinal gegen Justin Lenders musste ich jedoch zweimal in den  Tiebreak, obschon ich in beiden Sätzen mit Break führte. Nach zum Teil auch glücklicher Abwehr von mehreren Satzbällen, setzte ich mich aber doch noch durch.

  Im Final stand mit Jonas Schär die Nummer eins des Turniers gegenüber. Ich versuchte von beginn weg mit aggressivem Spiel die Initiative zu übernehmen, was mir auch gut gelang. Nach einem Break zum 3:2 im 1. Satz wurden meine Returns immer besser und Jonas hatte zunehmend Mühe entgegen zuhalten. Plötzlich lief es einfach und ich konnte beinahe spielen, was ich wollte, es gelang. Mit 6:2/6:2 holte ich mir den Turniersieg und eine grosse Portion Selbstvertrauen für die bevorstehende Schweizermeisterschaft.

  Direkt im Hauptfeld stehend, spielte ich meine erste Begegnung am Mittwoch gegen Nicola Senn. Ich startete wiederum aggressiv ins Match. Weil mein Gegner viele Fehler beging, versuchte ich, bereits in Führung liegend, den Ball im Spiel zu halten. Den ersten Satz gewann ich damit 6:2. Im zweiten Umgang nahm Senn etwas Tempo raus und beging deutlich weniger Fehler. Trotzdem holte ich mir auch den 2. Satz und gewann letztendlich 6:2/7:5.

  Im Achtelfinal hiess mein Gegner Hugo Ouzilou. Nach einem schwachen Start stand es bald 1:4. Ich musste etwas ändern und versuchte den Ball vermehrt im Spiel zu halten. Damit holte ich den Rückstand auf und führte gar mit einem Break zum 5:4. Bei eigenem Aufschlag unterliefen mir dann aber wieder unnötige Fehler. Letztendlich ging es in die Verlängerung. Dort spielte Hugo stabiler und holte sich den Satz. Im zweiten Durchgang kassierte ich Mitte des Satzes ein Break und konnte nicht mehr reagieren. 6:7/6:4 hiess das Schlussresultat.

  Im Doppel spielte ich mit meinem Trainingspartner Janis Simmen. Im Viertelfinal hiessen unsere Gegner Lanz/Ouzilou. Wir wollten aggressiv spielen und die Ballwechsel bestimmen. Wir schlugen beide sehr gut auf und retournierten auch sehr gut. Das brachte uns die entscheidenden Vorteile. Mit 6:4/6:2 holten wir das Ticket fürs Halbfinale. Dort stand mit Wenger/Nikles das Team Nr. 1 gegenüber. Mit der gleichen Taktik stiegen wir in die Begegnung und erspielten uns sogleich drei Breakchancen, nutzen diese aber nicht. Wir hielten während des ganzen ersten Satzes gut entgegen, verloren ihn jedoch trotzdem 3:6. Auch im zweiten Satz hielten wir uns nicht zurück und gingen oft volles Risiko. Diesmal wurden wir belohnt, holten das Break und auch den Satz 6:3. Der Matchtiebreak musste entscheiden. Beim ersten Seitenwechsel lagen wir 4:2 in Führung. Die Routine der Gegner setzte sich dann jedoch durch. 7:10 bedeutete das Aus im Halbfinal. Wir zeigten jedoch ein gutes Spiel und können trotz der Niederlage zufrieden sein mit unserem Auftritt.

  Nun mache ich etwas Pause und spiele dann ende Jahr noch den Silvester-Cup in Derendingen.

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Tops und Flops

  Gegen San Diego gelang uns ein super guter Auftritt, der uns den Sieg einbrachte. Nach den verlorenen Doppelmatches steigerten wir uns in den Einzelpartien und holten die entscheidenden Punkte für den Sieg zum Teil unerwartet. 

  Die folgenden Begegnungen verliefen aus meiner Sicht meist nicht mehr so gut. Zum einen spielten wir vermehrt draussen, zum andern auch zweimal in der Höhe, davon einmal mit drucklosen Bällen. In der Höhe fand ich das Timing gar nicht und spielte zum Teil fürchterlich. Weshalb ich mich draussen auf Hartplatz deutlich unwohler fühle wie drinnen, ist schon auch speziell. Auf Sand funktioniert es meist ja ziemlich gut.

  Als Mannschaft war es ein Auf und Ab. Nach einem Sieg gegen die Nummer 40 verloren wir wieder gegen deutlich schwächere Gegner.

  Die letzten Begegnungen, die vor der Tür stehen, werden allesamt richtig happig werden. Jeder der nächsten vier Gegner gehört zu den besten Colleges des Landes. Wir haben aber auch gezeigt, dass wir solche Gegner besiegen können. Ich freue mich auf jeden Fall auf die kommenden Herausforderungen und hoffe, für die eine oder andere Überraschung gut zu sein.

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Aufstieg im Teamranking

  Die Begegnung in Tulsa sowie die Partien gegen Middle Tennessee, Memphis und Omaha konnten wir alle für uns entscheiden. Mit diesen Siegen kletterten wir im Teamranking einen grossen Schritt nach oben und befinden uns an 24. Stelle. Die Begegnung gegen Nebraska am Freitag Abend ging dann allerdings verloren

  Meine Einsätze waren meist erfolgreich. In den Doppelmatches, in denen ich vermehrt wieder mit Haidar spielte (Aron ist verletzt), gewannen wir bis auf die letzte Begegnung alle Spiele. Die Einzel verliefen gar noch erfolgreicher. Obschon ich auf Position drei und zuletzt gar auf zwei spielte, gewann ich meine Partien bis auf eine in zwei Sätzen. Gegen Middle Tennessee musste ich in den dritten Satz. 4:1 in Führung liegend, wurde das Match abgebrochen, da die Begegnung schon entschieden war.

  Die Verbesserungen im mentalen Bereich zeigen Wirkung. Ich bin deutlich ruhiger auf dem Platz, ohne dass ich die Spannung verliere. Die nächsten Matches werden zeigen, wie gut das funktioniert, wenn die Gegner nochmals stärker spielen.

  Die nächsten Begegnungen werden teilweise deutlich schwieriger sein. San Diego ist eine TopTen Team. Für einen Sieg müssen wir alle unser bestes Tennis zeigen.

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UTR-Turnier und erste Teamevents

  Das UTR-Turnier auf dem eigenen Campus verlief einigermassen nach meinem Gusto. Die Gruppenphase überstand ich ungeschlagen und konnte damit im Halbfinal gegen den Teamkollegen Haidar antreten. Das Match dauerte über 3h 30 und kostete mich mehr Energie als gewollt. Trotzdem siegte ich in drei Sätzen und spielte am darauffolgenden Tag noch das Finale gegen Charly, einen weiteren Teamkollegen.

  Mit dem Gewinn des ersten Satzes und einer 2:0-Führung im 2. Satz liess ich etwas nach. Dies ermöglichte meinem Gegner, ins Spiel zurückzufinden. Irgendwie konnte ich nicht mehr richtig reagieren und der Satz war plötzlich weg. Ich ärgerte mich fürchterlich und nahm mit der entsprechenden Wut im Bauch den dritten Satz in Angriff. Diese Wut brachte mir die notwendige Spannung zurück. So holte ich mir die Kontrolle über das Spiel zurück und holte den Sieg und die Prämie für den Turniersieger. (Im Bild mein Finalgegner Charly und ich)

  In den folgenden Teamevents holten wir 6 Siege, davon 5 mit 7:0, und mussten uns  nur zweimal gegen wirklich gute Teams knapp geschlagen geben. Mit meinen Leistungen bin ich durchwegs sehr zufrieden und denke einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben, taktisch und mental.

  Nach einer Woche mit anstehenden Schulprüfungen folgt am kommenden Freitag wieder eine Begegnung zu Hause gegen Tulsa.

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Silvester-Cup und Reinach

  Der Silvester-Cup in Derendingen und das Turnier in Reinach AG bilden den Abschluss meines Aufenthalts in der Schweiz. Danach geht es wieder zurück nach Stillwater. 

  Der Silvester-Cup ist bereits Geschichte. Mit drei Tagen auf den Skiern ging ich ohne wirklich gute Vorbereitung an den Start. Nach zwei hart umkämpften Matches gegen R1-Spieler, die jedoch ausgezeichnet spielten (6:4/7:6 und 7:6/7:6) traf ich auf Jonas Schär. Dieses Mal war das Spiel deutlich enger, wobei Jonas letztendlich den Sieg mit 7:6/7:6 holte. Mit meinem Auftritt kann ich trotzdem zufrieden sein. Ich kämpfte mich im zweite Satz zurück und holte ein Doppelbreak wieder auf, obschon der Return eher mittelmässig und der Aufschlag für einmal gar schwach war. 

  In Reinach erhoffte ich mir nochmals ein gutes Abschneiden. Ich ging allerdings ohne ein Training absolviert zu haben ins Turnier und wurde bereits in der ersten Runde kalt erwischt. Gegen Ramon Strassmann verlor ich im Matchtiebreak und war bereits draussen.

  Nach der Abdankungsfeier meines Grossvaters, der leider während der Weihnachtszeit verstorben war, reiste ich am Dienstag wieder zurück nach Stillwater.

  Die nächsten Wochen im College sind gefüllt mit Turnieren. Da wird es wichtig sein, sich immer wieder erholen zu können.

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Schweizermeisterschaft

  Als Vorbereitung auf die SM spielte ich vor einer Woche ein Turnier in Reinach AG. An Nummer zwei gesetzt überstand ich die ersten zwei Runden einigermassen problemlos. Im Halbfinal gegen Justin Lenders musste ich jedoch zweimal in den  Tiebreak, obschon ich in beiden Sätzen mit Break führte. Nach zum Teil auch glücklicher Abwehr von mehreren Satzbällen, setzte ich mich aber doch noch durch.

  Im Final stand mit Jonas Schär die Nummer eins des Turniers gegenüber. Ich versuchte von beginn weg mit aggressivem Spiel die Initiative zu übernehmen, was mir auch gut gelang. Nach einem Break zum 3:2 im 1. Satz wurden meine Returns immer besser und Jonas hatte zunehmend Mühe entgegen zuhalten. Plötzlich lief es einfach und ich konnte beinahe spielen, was ich wollte, es gelang. Mit 6:2/6:2 holte ich mir den Turniersieg und eine grosse Portion Selbstvertrauen für die bevorstehende Schweizermeisterschaft.

  Direkt im Hauptfeld stehend, spielte ich meine erste Begegnung am Mittwoch gegen Nicola Senn. Ich startete wiederum aggressiv ins Match. Weil mein Gegner viele Fehler beging, versuchte ich, bereits in Führung liegend, den Ball im Spiel zu halten. Den ersten Satz gewann ich damit 6:2. Im zweiten Umgang nahm Senn etwas Tempo raus und beging deutlich weniger Fehler. Trotzdem holte ich mir auch den 2. Satz und gewann letztendlich 6:2/7:5.

  Im Achtelfinal hiess mein Gegner Hugo Ouzilou. Nach einem schwachen Start stand es bald 1:4. Ich musste etwas ändern und versuchte den Ball vermehrt im Spiel zu halten. Damit holte ich den Rückstand auf und führte gar mit einem Break zum 5:4. Bei eigenem Aufschlag unterliefen mir dann aber wieder unnötige Fehler. Letztendlich ging es in die Verlängerung. Dort spielte Hugo stabiler und holte sich den Satz. Im zweiten Durchgang kassierte ich Mitte des Satzes ein Break und konnte nicht mehr reagieren. 6:7/6:4 hiess das Schlussresultat.

  Im Doppel spielte ich mit meinem Trainingspartner Janis Simmen. Im Viertelfinal hiessen unsere Gegner Lanz/Ouzilou. Wir wollten aggressiv spielen und die Ballwechsel bestimmen. Wir schlugen beide sehr gut auf und retournierten auch sehr gut. Das brachte uns die entscheidenden Vorteile. Mit 6:4/6:2 holten wir das Ticket fürs Halbfinale. Dort stand mit Wenger/Nikles das Team Nr. 1 gegenüber. Mit der gleichen Taktik stiegen wir in die Begegnung und erspielten uns sogleich drei Breakchancen, nutzen diese aber nicht. Wir hielten während des ganzen ersten Satzes gut entgegen, verloren ihn jedoch trotzdem 3:6. Auch im zweiten Satz hielten wir uns nicht zurück und gingen oft volles Risiko. Diesmal wurden wir belohnt, holten das Break und auch den Satz 6:3. Der Matchtiebreak musste entscheiden. Beim ersten Seitenwechsel lagen wir 4:2 in Führung. Die Routine der Gegner setzte sich dann jedoch durch. 7:10 bedeutete das Aus im Halbfinal. Wir zeigten jedoch ein gutes Spiel und können trotz der Niederlage zufrieden sein mit unserem Auftritt.

  Nun mache ich etwas Pause und spiele dann ende Jahr noch den Silvester-Cup in Derendingen.

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Tops und Flops

  Gegen San Diego gelang uns ein super guter Auftritt, der uns den Sieg einbrachte. Nach den verlorenen Doppelmatches steigerten wir uns in den Einzelpartien und holten die entscheidenden Punkte für den Sieg zum Teil unerwartet. 

  Die folgenden Begegnungen verliefen aus meiner Sicht meist nicht mehr so gut. Zum einen spielten wir vermehrt draussen, zum andern auch zweimal in der Höhe, davon einmal mit drucklosen Bällen. In der Höhe fand ich das Timing gar nicht und spielte zum Teil fürchterlich. Weshalb ich mich draussen auf Hartplatz deutlich unwohler fühle wie drinnen, ist schon auch speziell. Auf Sand funktioniert es meist ja ziemlich gut.

  Als Mannschaft war es ein Auf und Ab. Nach einem Sieg gegen die Nummer 40 verloren wir wieder gegen deutlich schwächere Gegner.

  Die letzten Begegnungen, die vor der Tür stehen, werden allesamt richtig happig werden. Jeder der nächsten vier Gegner gehört zu den besten Colleges des Landes. Wir haben aber auch gezeigt, dass wir solche Gegner besiegen können. Ich freue mich auf jeden Fall auf die kommenden Herausforderungen und hoffe, für die eine oder andere Überraschung gut zu sein.

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Aufstieg im Teamranking

  Die Begegnung in Tulsa sowie die Partien gegen Middle Tennessee, Memphis und Omaha konnten wir alle für uns entscheiden. Mit diesen Siegen kletterten wir im Teamranking einen grossen Schritt nach oben und befinden uns an 24. Stelle. Die Begegnung gegen Nebraska am Freitag Abend ging dann allerdings verloren

  Meine Einsätze waren meist erfolgreich. In den Doppelmatches, in denen ich vermehrt wieder mit Haidar spielte (Aron ist verletzt), gewannen wir bis auf die letzte Begegnung alle Spiele. Die Einzel verliefen gar noch erfolgreicher. Obschon ich auf Position drei und zuletzt gar auf zwei spielte, gewann ich meine Partien bis auf eine in zwei Sätzen. Gegen Middle Tennessee musste ich in den dritten Satz. 4:1 in Führung liegend, wurde das Match abgebrochen, da die Begegnung schon entschieden war.

  Die Verbesserungen im mentalen Bereich zeigen Wirkung. Ich bin deutlich ruhiger auf dem Platz, ohne dass ich die Spannung verliere. Die nächsten Matches werden zeigen, wie gut das funktioniert, wenn die Gegner nochmals stärker spielen.

  Die nächsten Begegnungen werden teilweise deutlich schwieriger sein. San Diego ist eine TopTen Team. Für einen Sieg müssen wir alle unser bestes Tennis zeigen.

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UTR-Turnier und erste Teamevents

  Das UTR-Turnier auf dem eigenen Campus verlief einigermassen nach meinem Gusto. Die Gruppenphase überstand ich ungeschlagen und konnte damit im Halbfinal gegen den Teamkollegen Haidar antreten. Das Match dauerte über 3h 30 und kostete mich mehr Energie als gewollt. Trotzdem siegte ich in drei Sätzen und spielte am darauffolgenden Tag noch das Finale gegen Charly, einen weiteren Teamkollegen.

  Mit dem Gewinn des ersten Satzes und einer 2:0-Führung im 2. Satz liess ich etwas nach. Dies ermöglichte meinem Gegner, ins Spiel zurückzufinden. Irgendwie konnte ich nicht mehr richtig reagieren und der Satz war plötzlich weg. Ich ärgerte mich fürchterlich und nahm mit der entsprechenden Wut im Bauch den dritten Satz in Angriff. Diese Wut brachte mir die notwendige Spannung zurück. So holte ich mir die Kontrolle über das Spiel zurück und holte den Sieg und die Prämie für den Turniersieger. (Im Bild mein Finalgegner Charly und ich)

  In den folgenden Teamevents holten wir 6 Siege, davon 5 mit 7:0, und mussten uns  nur zweimal gegen wirklich gute Teams knapp geschlagen geben. Mit meinen Leistungen bin ich durchwegs sehr zufrieden und denke einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben, taktisch und mental.

  Nach einer Woche mit anstehenden Schulprüfungen folgt am kommenden Freitag wieder eine Begegnung zu Hause gegen Tulsa.

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Silvester-Cup und Reinach

  Der Silvester-Cup in Derendingen und das Turnier in Reinach AG bilden den Abschluss meines Aufenthalts in der Schweiz. Danach geht es wieder zurück nach Stillwater. 

  Der Silvester-Cup ist bereits Geschichte. Mit drei Tagen auf den Skiern ging ich ohne wirklich gute Vorbereitung an den Start. Nach zwei hart umkämpften Matches gegen R1-Spieler, die jedoch ausgezeichnet spielten (6:4/7:6 und 7:6/7:6) traf ich auf Jonas Schär. Dieses Mal war das Spiel deutlich enger, wobei Jonas letztendlich den Sieg mit 7:6/7:6 holte. Mit meinem Auftritt kann ich trotzdem zufrieden sein. Ich kämpfte mich im zweite Satz zurück und holte ein Doppelbreak wieder auf, obschon der Return eher mittelmässig und der Aufschlag für einmal gar schwach war. 

  In Reinach erhoffte ich mir nochmals ein gutes Abschneiden. Ich ging allerdings ohne ein Training absolviert zu haben ins Turnier und wurde bereits in der ersten Runde kalt erwischt. Gegen Ramon Strassmann verlor ich im Matchtiebreak und war bereits draussen.

  Nach der Abdankungsfeier meines Grossvaters, der leider während der Weihnachtszeit verstorben war, reiste ich am Dienstag wieder zurück nach Stillwater.

  Die nächsten Wochen im College sind gefüllt mit Turnieren. Da wird es wichtig sein, sich immer wieder erholen zu können.

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Schweizermeisterschaft

  Als Vorbereitung auf die SM spielte ich vor einer Woche ein Turnier in Reinach AG. An Nummer zwei gesetzt überstand ich die ersten zwei Runden einigermassen problemlos. Im Halbfinal gegen Justin Lenders musste ich jedoch zweimal in den  Tiebreak, obschon ich in beiden Sätzen mit Break führte. Nach zum Teil auch glücklicher Abwehr von mehreren Satzbällen, setzte ich mich aber doch noch durch.

  Im Final stand mit Jonas Schär die Nummer eins des Turniers gegenüber. Ich versuchte von beginn weg mit aggressivem Spiel die Initiative zu übernehmen, was mir auch gut gelang. Nach einem Break zum 3:2 im 1. Satz wurden meine Returns immer besser und Jonas hatte zunehmend Mühe entgegen zuhalten. Plötzlich lief es einfach und ich konnte beinahe spielen, was ich wollte, es gelang. Mit 6:2/6:2 holte ich mir den Turniersieg und eine grosse Portion Selbstvertrauen für die bevorstehende Schweizermeisterschaft.

  Direkt im Hauptfeld stehend, spielte ich meine erste Begegnung am Mittwoch gegen Nicola Senn. Ich startete wiederum aggressiv ins Match. Weil mein Gegner viele Fehler beging, versuchte ich, bereits in Führung liegend, den Ball im Spiel zu halten. Den ersten Satz gewann ich damit 6:2. Im zweiten Umgang nahm Senn etwas Tempo raus und beging deutlich weniger Fehler. Trotzdem holte ich mir auch den 2. Satz und gewann letztendlich 6:2/7:5.

  Im Achtelfinal hiess mein Gegner Hugo Ouzilou. Nach einem schwachen Start stand es bald 1:4. Ich musste etwas ändern und versuchte den Ball vermehrt im Spiel zu halten. Damit holte ich den Rückstand auf und führte gar mit einem Break zum 5:4. Bei eigenem Aufschlag unterliefen mir dann aber wieder unnötige Fehler. Letztendlich ging es in die Verlängerung. Dort spielte Hugo stabiler und holte sich den Satz. Im zweiten Durchgang kassierte ich Mitte des Satzes ein Break und konnte nicht mehr reagieren. 6:7/6:4 hiess das Schlussresultat.

  Im Doppel spielte ich mit meinem Trainingspartner Janis Simmen. Im Viertelfinal hiessen unsere Gegner Lanz/Ouzilou. Wir wollten aggressiv spielen und die Ballwechsel bestimmen. Wir schlugen beide sehr gut auf und retournierten auch sehr gut. Das brachte uns die entscheidenden Vorteile. Mit 6:4/6:2 holten wir das Ticket fürs Halbfinale. Dort stand mit Wenger/Nikles das Team Nr. 1 gegenüber. Mit der gleichen Taktik stiegen wir in die Begegnung und erspielten uns sogleich drei Breakchancen, nutzen diese aber nicht. Wir hielten während des ganzen ersten Satzes gut entgegen, verloren ihn jedoch trotzdem 3:6. Auch im zweiten Satz hielten wir uns nicht zurück und gingen oft volles Risiko. Diesmal wurden wir belohnt, holten das Break und auch den Satz 6:3. Der Matchtiebreak musste entscheiden. Beim ersten Seitenwechsel lagen wir 4:2 in Führung. Die Routine der Gegner setzte sich dann jedoch durch. 7:10 bedeutete das Aus im Halbfinal. Wir zeigten jedoch ein gutes Spiel und können trotz der Niederlage zufrieden sein mit unserem Auftritt.

  Nun mache ich etwas Pause und spiele dann ende Jahr noch den Silvester-Cup in Derendingen.

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