Basel Open

  Letzte Woche fand das Basel Open statt. Mit einem Tableau von über 120 Nennungen ist es das grösste Turnier der Schweiz.

  Als Ungesetzter war ich froh nicht gleich zu Beginn gegen die allerbesten Spieler antreten zu müssen.

  In der ersten Runde spielte ich gegen die Nummer 150 und gewann doch recht klar 6:3/6:1. Bereits in Runde 2 traf ich auf Kay Quirijns, der als Nr. 133 deutlich unterklassiert ist. Das 6:3/7:6 zeigt auch, dass der Match  ausgeglichen verlief. In der 3. und spielte ich gegen ein R1. Mit der Konzentration kämpfend über stand ich auch diese Runde 6:1/6:4. Somit stand ich im 1/8-Finale. Dort traf ich auf Adrien Berrut, N3 35, ein vor allem auf Sand äusserst ernstzunehmender Gegner. Viele lange und intensive Ballwechsel waren die Folge. Oft entschied ich die Rallys zu meinen Gunsten oder gewann die entscheidenden Punkte zum Spielgewinn. Das 6:3/6:2 zeigt nicht Ansatzweise, wieviel mentale Energie mich die Partie kostete.

  Gut 2 Stunden später spielte ich das 1/4-Finale gegen die Nummer 2 (ATP437) des Turniers. 

  Den ersten Satz verlor ich trotz Break-Führung 4:6. Im 2. Umgang holte ich einen Rückstand auf und verlor trotz Chancen den Satz vielleicht doch noch zu holen nochmals 4:6. Physisch noch in guter Verfassung, aber mental müde trauerte ich den vergebenen Chancen nach und war enttäuscht. Die vielen guten Rückmeldungen von Zuschauern und das Gespräch mit meinem Coach halfen mir, das Resultat richtig einzuordnen und das Positive zu sehen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0